Infrarot 
Heute tot morgen infrarot
Seite am 11.07.03 bearbeitet
Der klassiker :Kodak HS IR Der Kodak IR ist am reicht weitesten in den Ir Bereich . Der Woodche Effekt kommt bei diesem Film voll zum tragen. Seine Empfindlichkeit ist sehr stark vom Anteil der IR Strahlung des Lichts und der Filtterung abhängig. Mit 400ASA und IR Filter habe ich gute Erfahrungen gemacht (abends, morgens, Mai- September, NikonFE, Konica Hexar, offenes Licht). Dieser Film läßt sich gut in den meisten SW Entwicklern verarbeiten. Leider ist die Belichtung, , wegen der großen IR Empfindlichkeit, stark von den jeweiligen Gegebenheiten abhängig. Außerdem darf die Filmpatrone unter keinen Umstäden Licht ausgesetzt werden. Der Film muß in vollkommener Dukelheit in die Kamera eingelegt, ihr entnommen und in die Entwicklungsdose gebracht werden. Leider kostet dieser Film ca. 25,-DM. Dieser Film läßt sich auch sehr gut Umkehrentwickeln.(Dia)
Der Konkurent : Maco IR 820c
Das nebenstehende Foto ist auf einen 820c Rollfilm, IR Sperrfilter und einer alten Speed Graflex Kamera an Anfang Juni 17:30 gemacht worden. Belichtungsmessung ohne Filter auf die Schatten, Einstellung 25 ASA (Bl 16 bei 1/1 sec)
{short description of image} Die Alternative zum Kodak HS IR. Das erste was einem an diesem Film auffällt ist der wesentlich günstigere Preis im Vergleich zum Kodak, außerdem ist der 820c auch als Roll und Planfilm erhältlich.
Er ist wesentlich schärfer und feinkörniger wie der HSIR und er hat eine Lichthofschutzschicht. Insgesammt ist er wesentlich ergebnisssicherer wie das Konkurensprodukt. Meine Empfindlichkeitseinstellung bei diesem Film ist 25 ASA. Aufgrung des klaren Filmträgers ist dieser Film Dia tauglich
Den Maco gibt es auch als 4x5 Planfilm. Er ist auf der Basis eines 100 Asa Films aufgebaut und verhält sich gutmütig beim Belichten und Entwickeln. Die Empfindlickeit habe ich auf 25ASA eingestellt und auf die Schatten gemessen, der Verlängerungsfaktor für das Filter wird nicht berücksichtig, es ist durch die Empfindlichkeitseinstellung und die Messung auf die Schatten kompensiert. Fotografiert wurde mit einem IR Filter. Die Aufnahme enstand am 11.07.03 um 11:30 bei leicht diesigem Wetter. {short description of image}
Wenn es nicht ganz so extrem sein muß: Konica IR oder Maco IR 750c Hier gilt im großen und ganzen obengesagtes nur das der Konica in der Anwendung unkomplizierter ist. Auch hier muß man sich selber an die Empfindlichkeit herantasten. Ich habe recht gute Erfahrungen mit einer Empfindlichkeit (Konica) von 125- 160 ASA gemacht, bei Ir Wetter (morgens oder abends, mai - sept. ,NikonFE , Konica Hexar). Das Maca Produkt habe ich noch nicht verwendet.
Der unkomplizierte: Ilford SFX Der SFX ist wirklich sehr unkomplizert,Film einlegen und los gehts, auch bei diesem Film ist die verwendung eines IR Filters lohnenswert. Man erziehlt eine deutlich sichtbaren Woodeffekt, wenn genug IR Strahlung vorhanden ist. Interessante Effekte bekommt man auch mit Rotfiltern. Ich habe die Empfindlichkeit von 200ASA übernommen ( offenes Licht, Juni, ca 19.00h ). Den SFX habe ich problemlos nach Herstellerangaben in Ultafin SF entwickelt. Auch dieser Film ist nicht billig er kostet ca 16.-DM.
Der unbekannte : Agfa APX 200S  Dieser Film steckt meistens in den "Starenkästen", es ist ein sogenannter Überwachungsfilm. Er ist ähnlich  wie der SFX IR sensibilisiert. Diesen Film habe ich ebenfalls mit 200ASA eingesetzt und anschließend in Negafin entwickelt. Leider konnte ich diesen Film noch nicht bei typischem IR Wetter einsetzen und folgedessen auch keine Angaben über das Ir Verhalten ( Woodscher Effekt) machen.
Auch eine Möglichkeit: Maco Cube 400c Auch dies ist ein "Starenkastenfilm" dieser Film ist sehr scharf, hat einen äußerst interessanten Schichtaufbau, spricht hervorragend auf unterschiedliche Entwicklertypen an und reicht bis 730nm. Aufnahmen mit Woodchen Effekt sind möglich allerdings muß man sehr lange belichten, ich bin von einer Empfindlichkeit von deutlich unter 20ASA ausgegangen.
Wenn sie Filme wie den Konica oder Kodak IR mit auf eine Flugreise nehmen, sollten sie unbedingt auf eine Handkontrolle Ihres Gepäcks bestehen. Das gilt insbesonders für Reisen über Flughäfen mit den neueren Röntgengeräten.


 
 

Wenn sie richtige Infrarotbilder machen möchten rate ich ihnen zu dem Kodak oder dem Konica Film. Die beiden obengenannte Filme bringen den IR Effekt am besten zur geltung. Sie benötigen zumindest einen starken Rotfilter um den IR Anteil des Lichts einzufangen, wenn es ihnen auf den Woodeffekt ankommt greifen sie am besten zu IR Filtern.

Der SFX ist ein sehr unversell einsetzbarer Film der auch schon mit einem starkem Rotfilter beeindruckende Ergebnisse bringt. Aber auch für diesem Film ist das Minimum ein richtiger Rotfilter( dunkel). Der Sprung zu einem IR Filter,den man übrigens auch für diesen Film einsetzen kann, nicht mehr allzu groß.

Das Wichtigste: Die Ir Marke auf ihrem Objektiv . Wegen der erheblich längeren Wellenlänge der IR Strahlung müssen sie die Entfernungseinstellung an Ihren Objektiv korregieren. Es gibt meines Wissens nur eine Kamera die man auf IR Filmfokosierung umstellen kann. ( Konica Hexar mit Softwareerweiterung)

Ansonsten:

Besitzer von Objektiven ohne roten Punkt können beschränken sich am besten auf den SFX oder APX 200s.
Da die IR Filter sehr undurchsichtig sind verwenden sie mit Spiegelreflexkameras am besten ein Stativ.
Sie können den Ir Punkt näherungsweise selbst finden indem sie eine stark reflektieren Fläche mit dem gleichen abstand einmal ohne und mit IR Filter fokusieren. Nehmen sie am besten eine der markierten Entfernungen ( z.B. 2m). Die Einstellung mit IR Filter dürfte für eine befriedigende Fokuskorrektur ausreichen.


 
 

Bild: Cuba Havanna
Film: Ilford SFX Belichtet mit 400 ASA entwickelt in Negafin. Rotfilter eher diesiges Wetter.
Weitere neuere IR Bilder: Galerieergänzung

Die Pforte ist mit dem Konica IR und der Garten mit dem Kodakt HS IR aufgenommen worden.
Konica: 100 ASA, entwickelt in Negafin.
Kodak: 400 ASA, entwickelt in Ultrafin SF.
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Sonstiges zum Thema Infrarot: Vorschläge bitte an: E-Mail
Der Kulturkanal Arte sendete am Freitag dem 12.05.2000 einen auf Infrarotmaterial gedrehten Film über Cuba. Es handelte sich zwar um einen Propagandafilm aus den frühen 1960 Jahren, aber er es ist ein sehr gut gemachter Film. Der Film ist seinerzeit mit Sowjetischer Hilfe entstanden. Er ist ca. 2 Std. lang und beschreibt als eine Art dokumentarischer Spielfilm die Situation im vor und revolutionärem Cuba. Ich fand diesen Film nicht nur wegen der IR Technik sehenswert. Fragen sie bei Arte

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